Abenteuer Blog

Fünf Frauen unterschiedlichen Alters werfen sich mit großen Engagement in ein neues Abenteuer: Wir  machen einen Blog! Für Berlin, für unsere Generation 50+, für uns Best Agers! Gesagt, getan!

Wir waren so begeistert, dass wir uns gar nicht gefragt haben, ob es andere Berliner (weibliche wie männliche) ab 50 gibt, die gar nicht wissen (oder auch gar nicht wissen wollen), was ein Blog ist, die nichts damit anzufangen wissen, die unseren Blog überhaupt nicht finden oder die einen Blog schlichtweg überflüssig halten.  Kurz: Wozu ein Blog?

Wir wollen Texte und Themen für Berlinerinnen und Berliner ab 50 in Berlin zusammenstellen, wir wollen Themen für Menschen speziell ab 50 präsentieren, Fragen und Probleme aufgreifen, Ihnen Vorschläge machen oder Sie auch nur auf etwas hinweisen, was Sie mit 50+ interessieren könnte. Und wir wollen über Kommentare mit unseren Lesern kommunizieren. So war jedenfalls unsere Vorstellung.

Aber nach der Begeisterung folgt die Ernüchterung:  Wir bekommen zu wenig Kommentare, d.h. wir haben zu wenig Resonanz. Dies stimmt uns ein wenig traurig, wir bedauern es und fragen uns nun: warum ist das so?

Wir haben einige Vermutungen gesammelt:

Wir, die Best-Ager, sind nicht die Facebook-Generation, die jede Gefühlsregung postet.  OK.

Vielleicht gibt’s aber auch zu den Texten nichts zu sagen.  Oder vielleicht interessieren sie Sie ja auch zu wenig. Das wäre schade und wichtig zu wissen, aber leider erfahren wir es nicht. Aber gut.

Vielleicht ist es aber auch eine diffuse  Angst davor, einen „Fußabdruck“ zu hinterlassen. Weil wir eine Generation sind, die noch gern zum Reisebüro geht, wenn man eine größere Fahrt plant, oder den Bankschalter dem Online-Banking vorzieht. Vielleicht kommt es Ihnen so vor, als würde Sie in ein großes schwarzes Wasserloch schauen, von dem Sie nicht wissen, wie tief es ist. Und da springt man nicht hinein.

Wir wollen versuchen, Ihnen ein wenig die Angst zu nehmen, zumindest was den Umgang mit unserem Blog angeht – in der Hoffnung, Sie zu ermutigen, mit uns in Kontakt zu treten.

* In „Über uns“ haben wir uns Ihnen vorgestellt – und im „Kontakt/Impressum“ finden Sie unsere Email-Adressen. Sie wissen also, mit wem Sie es zu tun haben.

* Sie müssen sich nicht anmelden! Sie müssen sich nicht registrieren! Sie müssen nichts bezahlen!

Es kostet Sie nichts! Sie können einfach nur lesen…

* Unterstellen wir einmal, Ihnen hat ein Artikel gar nicht gefallen, Sie finden ihn falsch oder ärgerlich oder, oder, oder…  auf jeden Fall ist er so, dass Sie dazu etwas schreiben wollen:

Sie gehen also auf  „Hinterlasse einen Kommentar  – steht gleich am Anfang des Artikels, neben dem Datum –  und klicken drauf (dass Sie hier geduzt werden, ist dem Englischen Programm geschuldet. Im Englischen gibt’s unsere Höflichkeitsform nicht. Sorry, aber das können wir leider nicht ändern).

Es öffnet sich ein Feld „Kommentar verfassen„, da hinein schreiben Sie nun Ihre Meinung.  Nun werden Sie aufgefordert , Ihre Daten unten einzutragen („oder klicke auf Icon um Dich einzuloggen“ bezieht sich auf Facebook,  twitter wordpress-User –  Sie wird es vermutlich gar nicht interessieren, also einfach ignorieren).

In der ersten Zeile wird Ihre Emailadresse bereits eingetragen sein, sonst müssen Sie sie hier einschreiben, in der zweiten Zeile steht vermutlich bereits Ihr Name. Hier müssen Sie nicht (!!) – Sie können es natürlich , wenn Sie wollen –  Ihren „Klarnamen“ hinterlassen, Sie  können hier entweder  Ihre Initialen,  Ihren Spitznamen oder auch nur Ihren Vorname  hineinschreiben. Die Zeile „webseite“ können Sie getrost überspringen und gleich auf Kommentar absenden“ klicken.

Nun wird der Kommentar an unser Blog-Konto geschickt, wo wir ihn lesen und dann veröffentlichen. Falls es sich um einen rassistischen oder diskriminierenden Kommentar handelt, werden wir uns die Möglichkeit vorbehalten, diesen Kommentar nicht zu veröffentlichen – allerdings  wirklich nur dann. Denn ansonsten liegt die Verantwortung  beim Kommentator. Sollten Ihnen passieren, dass Ihr Kommentar nicht nach einem Tag im Blog zu lesen ist, können Sie auf  „Kontakt/Impressum“ klicken und uns eine Email schreiben…Sie bekommen dann ganz gewiss eine Antwort!

Konnten wir Ihnen ein wenig die Angst nehmen? Das wäre schön! Und dann freuen wir uns auf Ihre Anregungen, Anmerkungen und Hinweise – denn nur so kann der Blog interessant und lebendig bleiben. Und vielleicht (oder ganz gewiss) lernen Sie auf diese Weise neue Menschen kennen, die Sie sonst in der realen Welt nicht treffen würden, erfahren Neues um und in Berlin, und Sie können sich auf ganz neue Weise anderen mitteilen und teilhaben. Warum wollen Sie nicht die Chance nutzen,  etwas Neues, ein kleines Abenteuer zu wagen? Wir freuen uns, Sie in unserem Blog zu treffen!

5 Gedanken zu “Abenteuer Blog

  1. Auweia ist mir schlecht. Da haben ja manche Beerdigungsinstitute ein fröhlicheres Design. Ab 50, ist das eine Schutzbehauptung, oder eine Art innere Immigration von Ihnen? Ich bin auch 50 geworden, habe nie über mein Alter nachgedacht, also auch keine midlife crisis erlebt. (Das einzige Manko ist, daß ich jetzt eine PC Brille benötige) Sonst werde ich immer Ende 30 geschätzt und fühle mich auch so. Wenn ich Ihren blog sehe beantwortet sich aber meine Frage, die ich mir durchaus selbstkritisch stellte, warum ich nie eine Gleichaltrige Partnerin habe. Ich würde den blog umbenennen in tales from the crypt.

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  2. Sie sind ein glücklicher Mann, wie mir scheint. Aber es soll Menschen, auch Männer (!) geben, die sich manchmal anders fühlen. Nicht dass Ihnen die Einschätzungen der Anderen missgönne – ganz im Gegenteil. Aber ab 50 fängt es eben an – das Älterwerden.
    Wenn das Design alt wirkt, dann ist es allerdings nicht gut. Darüber gilt es ernsthaft nachzudenken. Denn „alt aussehen“ – das wollen wir nicht. Aber wir wollen auch die Realität, die es für viele Menschen gibt, nicht aussparen. Auf die Mischung kommt es an – und dabei lassen wir uns gern helfen.
    IBF

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  3. Hi Leute, bin durch Zufall hier gelandet und dachte „Mensch, das ist interessant, ein Blog für 50+“. Hab einbisschen gelesen und bin ernüchtert und stelle fest: Das sich definieren über ein Alter funktioniert nicht oder nur sehr bedingt. Wir – die Leser – nicht wohl in in demselben Alter. Dennoch hat man ganz verschiedene Erfahrungshorizonte, Interessen, Leitbilder, Vorstellungen, Werte,… Es ist einfach zu wenig, zu sagen „Wir um 50“. Und die Geschichten reissen mich auch nicht vom Hocker.
    Ich bin zwar fast 50, aber fühle mich nicht wie 50. Wir alle sind doch viel jünger, als es unsere Eltern in diesem Alter waren. Ich geh nach wie vor zu Partys, zu Konzerten, tanze, fahr Fahrrad,… Die jungen Leute haben echt Abgrenzungsprobleme zu ihren coolen, hippen Eltern und wissen gar nicht, wie sie sich definieren sollen und womit sie uns schocken könnten. Einige versuchen deshalb extrem prollig rüber zu kommen, andere ziehen sich aus (siehe Miles Cyris – der wie die heisst), wieder andere versuchen uns zu schocken, indem sie Musik á la Dolly Parton herauskramen und hören.
    Ihre Schreiber- und Betreiberlinge dieses Blogs solltet euch überlegen: Was will ich sagen? Habe ich etwas zu berichten? Welches Thema liegt in der Luft und könnte ich dem noch einen gewissen Dreh geben? Die persönliche Sichtweise ist sehr wichtig, aber es muss auch für andere interessant sein. Zum Beispiel könnte es eine „Bestandsaufnahme“ gut sein: Die Stadtmagazine „Zitty“ und „Tip“ sind in die Jahre gekommen. Früher waren sie unser wichtigster Begleiter zum Ausgehen. Welche Zeitschriften geben uns „Älteren“ jetzt Auskunft? Fehlt eine Publikation für „Best Ager“ in Berlin?
    Na ja, ihr habt bestimmt auch gute Ideen. Ich wünsche euch viel Erfolg.
    Viele Grüße.

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    • Muss wirklich alles normiert sein? Muss ich zu allem eine Vorlage studieren, um es dann genau so zu machen? Wo bleibt die Phantasie? Das Spontane? Wenn Ihnen die Themen nicht gefallen, die Headlines nicht griffig genug sind – o.k. Damit müssen wir leben und wir müssen es gewiss auch besser machen. Aber was „haut Sie vom Hocker“? Das wäre doch hilfreich. Natürlich soll man lernen wollen, Anregungen aufnehmen. Aber nicht unbedingt durch diese halbprofessionellen „Wie schreibe ich besser“-Leitfäden. Ein Blog ist kein Ratgeber, er ist einfach ein Medium, miteinander zu reden.
      IBF

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