Berlin ab 50…

… und jünger

Aufgeschnappt! Drei einfache Tests …

…und Sie wissen etwas mehr, wie es um Sie bestellt ist.

Gute Nachrichten lieben wir und geben Sie mit Freude an Sie weiter.

Es geht – das Thema hatten wir schon des Öfteren – um den Nutzen von Bewegung gerade für uns, die wir unabweisbar älter werden.
Ein einfacher Selbsttest kann Ihnen – wenn Sie sich denn trauen, den Dingen „ins Auge zu sehen“ –Ihnen zeigen, wie fit Sie noch sein werden, wenn sich die Jahre mehren.
Der Test ist ganz simpel und ohne jeglichen Aufwand:

Wie sieht es mit Ihrem Händedruck aus? Ist er noch fest und zupackend? Können Sie auf einem Bein stehen und die Balance ziemlich sicher halten? Wie leicht (oder schwer?) fällt es Ihnen, aus den modernen „Tiefsitzern“ hochzukommen (gemeint sind Sessel)?

Drei einfache Übungen sind es also, die offenbaren, in welcher Verfassung Sie die nächsten 13 Jahre überstehen, wie gesund und mobil vor allem.

Das hat eine umfangreiche Studie eines Teams des University College in London ergeben, die mit diesen drei Übungen Erstaunliches herausgefunden. Das Team untersuchte 5000 Briten, alle im Alter von 53 Jahren, und dann noch einmal in ihrem 63. Lebensjahr. Die Forscher wollten herausfinden, wie diese 13 Jahre verliefen, wer krank wurde oder starb. Ausgangspunkt waren die Ergebnisse, die die Probanden bei diesen Übungen erzielten: also Händedruck, Schnelligkeit, aus einem Sessel aufzustehen und Balance auf einem Bein stehend.

Das Ergebnis war signifikant:
Von denjenigen Teilnehmern, die zu dem schlechtesten Fünftel gehörten, starben innerhalb dieser 13 Jahre zwölfmal so viele wie von der Gruppe, die die Übungen ohne Probleme durchführen konnte und zum besten Fünftel zählte.
IMG_1209Und das heißt: Um gesund zu bleiben, ist offenbar gar nicht so viel an Bewegung und Sport nötig wie oftmals gedacht (was natürlich nicht heißt, dass Sie sich mit einem Minimum zufrieden geben sollten). Und es zeigt vor allem: Im Alter von rund über 50 haben Sie noch alle Möglichkeiten der Welt, gegenzusteuern. Sie müssen und sollten also nicht resignieren!

Es gibt noch eine zweite amerikanische Studie, die genau so interessant ist und in ähnliche Richtung geht. Dabei ging es um die Entwicklung einer Kniearthrose. Sie ist im Alter der Hauptgrund, unter eingeschränkter Mobilität zu leiden. Was niemand von uns will.
Die Studie hat 1 680 Männer und Frauen im Alter zwischen 49 und 83 Jahren untersucht. Die Untersuchten waren allesamt gesund, hatten aber Probleme mit ihren Knien bzw. waren anfällig dafür.
Was herauskam, ist folgendes: Je weniger bzw. geringer die alltäglichen Bewegungen ausfielen, umso schneller entwickelte sich ein steifes Knie. Und alltägliche Bewegungen bedeutet wirklich „alltäglich“: wie z.B. einen Raum durchqueren, einkaufen gehen, den Haushalt managen, sich anziehen, eben das, was wir den ganzen Tag über tun. Wer sich dabei nicht sofort helfen lässt, wer versucht, es allein zu schaffen, der sorgt dafür, dass er körperlich so beweglich wie möglich bleibt.

Fazit beider Studien: Um im Alter gute Aussichten zu haben, beweglich zu2013 EVA Besuch 098 bleiben, sind keineswegs große sportliche Aktivitäten notwendig, sondern es hilft schon, sich bei den alltäglichen Verrichtungen aktiv zu bewegen. Und so lange wie möglich auf Hilfe zu verzichten.
Sind das keine ermunternden Nachrichten?

Bleiben Sie uns (und sich) gewogen.
I.B.F.

Quellen: SZ vom30.4./1.5.2014; BMJ, Bd 348, S. g2219 u.g2472

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