Berlin ab 50…

… und jünger

Wir stellen uns vor…

Nach einem Jahr Blog sind wir drei – Ingrid, Giuditta und Gül – der „harte Kern“. Die beiden jungen Kate’s haben uns verlassen, denn sie haben neue Jobs gefunden und haben erst mal keine Zeit mehr für uns. Wir freuen uns für sie und auch darüber,  dass wir erfreulicherweise weitere Mitstreiter gefunden haben.

2014-01-27 16.36.53-1Gül (rechts)

In Istanbul geboren, Österreicherin, in Bayern aufgewachsen, habe ich in München studiert – und fand München die  einzige Stadt, in der man gut leben kann. Die Berge, die Nähe zu Italien, Wien fast vor der Türe…

Dann kam ein berufliches Angebot  aus Berlin – ausgerechnet Berlin! Eine Stadt, die für mich der Inbegriff des Schnoddrigen war, so ganz und gar fern der bayerischen Gemütlichkeit und des österreichischen Charmes. Aber für die Karriere, hab ich gedacht… und zog um. Das war ein paar Jahre nach der Wende. Ich versuchte, mich an Berlin zu gewöhnen. Dann kam das nächste berufliche Angebot – nach Mainz. Für die Karriere, hab ich gedacht – und zog um. Nach einem dreijährigen Ausflug  zog es mich wieder zurück – nicht nach München, sondern nach Berlin! Seit nunmehr fast  15 Jahren arbeite ich als Dramaturgin/Producerin wieder in Berlin  und kann mir gar nicht mehr vorstellen, irgendwo anders zu leben. Berlin ist meine Stadt!

Und nun werde ich hier alt werden, die Karriere liegt hinter mir … aber eigentlich fühl ich mich noch frisch und möchte etwas „Sinnvolles“ tun. Am Blog mitzuarbeiten, macht Freude und Spaß und ich wünsche mir regen Zuspruch…

Giuditta (links)

Als gebürtige Italienerin bin ich in der heiteren Gelassenheit der Rheinländer aufgewachsen. Berlin lern(t)e ich nach und nach seit 1968 kennen und war sofort – und bin es immer noch –  beeindruckt von der oft rauen Schlagfertigkeit der Berliner, ihrem Humor, mit dem sie jahrzehntelang die erzwungene Isolation der geteilten Stadt ertrugen und mit dem sie sich nun zu Weltstadtbürgern mausern – zu toleranten, multikulturell und kosmopolitisch Handelnden.

Ich arbeite im sozialen Bereich und weiß, dass die zwischenmenschliche Verständigung Basis für Problemlösungen aller Art ist. So sehe ich unseren Blog als Medium, sich mitzuteilen, Kontakte herzustellen, Ideen zu bekommen oder zu vermitteln, Neuigkeiten zu erfahren, mit Vorurteilen aufzuräumen, Interesse anzumelden und zu erhalten und, und, und…

Ingrid (vorne)

Ich bin ein Vierteljahr vor der Wende aus beruflichen Gründen vom Rhein an die Spree, also nach Berlin gekommen und habe staunend beobachtet, wie sich Berlin (äußerlich) Stück für Stück verändert hat. Ich war damals noch nicht ganz im „Zielgruppen“-Alter unseres Blogs, aber ziemlich kurz davor. Das heißt, ich habe miterlebt, wie sich Berlin ab 50 anfühlt.

Aber nicht nur deswegen arbeite ich an diesem Blog mit, sondern weil ich mir wünsche, dass über das Internet Kommunikation möglich –mit Substanz und Spontaneität und Engagement. Das hoffe ich mir umso mehr, als ich, bedingt durch den Verlust meines Gehörs, darauf angewiesen bin.

Und was ich sonst noch tue bzw. getan habe? Ich habe Jura studiert und war bis zu meinem Ruhestand Lektorin bei der Stiftung Warentest, eine wahrhaft berlinerische Institution.

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