Berlin ab 50…

… und jünger

Besuch des Künstlerfriedhofs Friedenau

 

Im Mai 2104 haben wir Sie schon einmal darauf aufmerksam gemacht. Nun Friedhof Liesenstrasse4steht der 19.Juli vor der Türe, deshalb also heute noch einmal unser Hinweis:

Friedhöfe, das ist eine besondere Art, eine Stadt kennenzulernen. Friedhöfe sind Zeugen der Geschichte. http://www.historischefriedhoefeberlin.eu/grab.html

Falls Sie immer schon einmal mehr über Berliner Friedhöfe wissen wollten, falls Sie immer schon mal das Grab von Marlene Dietrich besuchen wollten, nur nicht wussten, wo genau es ist – dann können wir Ihnen heute helfen:

Friedh_hallesches-T (56)Unter der Leitung von Hellmuth Pohren-Hartmann können Sie im Juli und August 2014 einige der schönsten und interessantesten Friedhöfe Berlins kennenlernen. Hellmuth Pohren-Hartmann war Sprecher der „Interessengemeinschaft Historische Friedhöfe“ und hat 2004 das Buch „Friedhof Schöneberg III“ und 2007 „Der Künstlerfriedhof“ über den Friedenauer Friedhof geschrieben, auf dem unter anderem Marlene Dietrich und Helmut Newton begraben sind.
Führungen dauern jeweils 1 1/2 bis 2 Stunden. Interessierte können sich mit Herrn Pohren-Hartmann in Verbindung setzen – per eMail pohren-hartmann@t-online.de oder telefonisch unter Tel. 852 69 67 – und unter http://www.pohren-hartmann.de sich weiter informieren.

 

Am 19. Juli 2014, 14 Uhr, geht es zum Künstlerfriedhof Friedenau

Wo Marlene ihre letzte Ruhe fand
Der Friedenauer Künstlerfriedhof
Der 1881 angelegte Begräbnisplatz spiegelt die
Geschichte der von J. A. Wilhelm Carstenn begründeten
Vorortsiedlung Friedenau und seiner Bewohner bis in die
heutige Zeit. Durch die Nähe zur Künstlerkolonie am
Laubenheimer Platz fanden zahlreiche Maler, Bildhauer,
Schriftsteller und Musiker hier ihr Grab. Unter ihnen die
Malerin Jeanne Mammen, die Schriftstellerin
Dinah Nelken, der Opernkomponist Ferrucio Busoni, die
Filmdiva Marlene Dietrich und der Fotograf Helmut
Newton.
Treffpunkt: Stubenrauchstraße 43-45, in Friedenau
Verkehrsverb.: S- und U-Bhf. Bundesplatz

 

Am 16. August 2014,14 Uhr, führt uns Hellmuth Pohren-Hartmann über den St. Annen Kirchhof in Dahlem

Auf der Bühne des Lebens
Friedhof Dahlem und Kirchhof St. Annen
Dicht an der Dorfkirche gelegen, die Nachrichtentechnikgeschichte schrieb, finden wir hier einen Chemiker, der als Opernsänger sein Publikum fand und den „Funzjonär“ der Insulaner, aber auch eine Filmdiva, die ihren Kritiker ohrfeigte, und einen Tierbildhauer, dessen Hauptthema der Mensch ist.
Lassen Sie sich von den Widersprüchen des Lebens inspirieren.
Treffpunkt: Haupteingang, Königin-Luise-Str. 55
Verkehrsverbindung: U-Bhf. Dahlem-Dorf, Bus 110, X11 u. X83

 

Bleiben Sie neugierig, es lohnt sich!

go

Ein Kommentar

  1. Der Friedhof in der Stubenrauchstraße ist mir wohlbekannt fanden doch dort meine Eltern, mein Schwager und meine Nichte ihre letzte Ruhestätte. Es sind nur wenige Schritte, vielleicht 25 m bis zu Marlene Dietrich und Helmut Newton und ich besuche sie immer.
    Helmut Newton ist in Australien eine wohlbekannte Persönlichkeit.

    Aber schon am Eingang zum Friedhof trifft man auf die vielen Soldatengräber. Die armen, jungen Menschen haben in den letzten Tagen des wahnsinnigen Krieges noch ihr Leben verloren. Ich kann nicht an ihnen vorbeigehen ohne ihre Namen zu lesen.

    Nachdem Besuch ladet eine hervorragende Bäckerei, gleich neben dem Eingang, zum Kaffee und einem Imbiss ein.

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