Berlin ab 50…

… und jünger

Kino- und Filmtipp: Das Zeughauskino

Filmtipps sind vermutlich zurzeit nicht der große Renner – und wenn, dann sollten es eher Freiluftkino-Empfehlungen sein. Aber alles Schöne hat ein Ende, auch das sommerliche Wetter. Wobei wir natürlich auf ein nur vorläufiges hoffen!!

Also doch ein Kino- und Filmtipp:
Das Kino, um das es geht, ist das Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum (Unter den Linden 2).
Ich habe es erst jetzt, auch durch einen Tipp, zum ersten Mal richtig wahrgenommen – was eigentlich eine Schande ist. Zumal es gerade in den Monaten Juli und August ein höchst spannendes und intensives Filmangebot bietet. Und die Tage des Julis sind gezählt (leider, denn jeder Monat mehr bedeutet auch: Winter!)

Es laufen derzeit noch vier Filmreihen, die jede für sich großartige Filmkunst bietet.
Es sind dies: „BerlinDokument“ mit Filmen zur Erinnerung an Ernst Reuter (leider schon am 29. und 31.7.) und zum Thema „Ost-Berlin: Wohnungsbau und Spionagekrieg“ (10.8. und 13.8.)
Dann die Reihe „Der globale Krieg: der Erste Weltkrieg und das Kino“
Und es gibt die Reihen „Unter Vorbehalt“ und „Wiederentdeckt“.

Und in allen werden Höhepunkte zu sehen sein. So z.B. schon am Sonntag, 31.7.: „In Treue fest! Stricken und Sterben im Ersten Weltkrieg“. Eine Laterna magica Live Performance (19 Uhr, Eintritt: 10 €). Das ist wirklich ein Filmereignis, denn wann sieht man Laterna Magica Vorführungen?
Und es gibt viele „Wiedersehen“ mit Schauspielern, die Geschichte geschrieben und die wir immer noch mit Hochachtung nennen: Heinrich George und Hans Albers in „When Fleet meets Fleet“. Adolf Wohlbrück und Deborah Kerr in „The Life und Death of Colonel Blimp“. Willy Birgel und Brigitte Horney in „Feinde“, der in der Reihe „Unter Vorbehalt“ gezeigt wird.
Diese Reihe ist besonders interessant und aufschlussreich. Es sind alles Filme, die im „Dritten Reich“ entstanden sind. Deshalb „der Vorbehalt“, denn diese Filme können nicht einfach gezeigt werden, sie werden mit einer Einführungen versehen, um die Diskussion und vor allem die Auseinandersetzung mit diesem Filmnachlass anzuregen.

Peibau DHM

(c) mw

Es ließe sich endlos Weiteres empfehlen. Und es wäre noch immer nur die Hälfte. Deshalb ist es viel besser, Sie schauen sich das alles im Internet selbst an, unter www.zeughauskino@dhm.de.
Und vorher lässt sich gut die Ausstellung „1914-1918. Der Erste Weltkrieg“ im Deutschen Historischen Museum selbst anschauen. (Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr)

I.B.F.

2 Kommentare

  1. Inge

    In das Programm des Zeughauskino immer wieder mal einen Blick zu werfen, lohnt sich.
    Allerdings, die Ausstellung „Erster Weltkrieg 1914 1918“ ist sehr „kleinteilig“ und bietet wirklich viele viele Information, die man dann doch erst verarbeiten muss. Also VOR einem Kinobesuch bestimmt zu viel, aber auch sehr empfehlenswert!

  2. I.B.F.

    Vielleicht haben Sie Recht – auf der anderen Seite ist es eine gute Einstimmung. Denke ich..

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