Berlin ab 50…

… und jünger

Isoldes Kinotipp: ANDERSON

offizielles Filmplakat

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Ein Film von Annekatrin Hendel

„Vor dem Gartenhaus stehen drei Birken, die heißen Schuld und Sühne, ich weiß, welche die Liebste mir ist“ S.A.

Sascha Anderson, geboren 1953 in Weimar, war als Autor und Verleger einer der Protagonisten der Subkultur im Prenzlauer Berg.

Nach „Vaterlandsverräter“, einem filmischen Porträt eines vom Kommunismus überzeugten Mannes – Paul Gratzik -, dessen Leben ein Zickzack zwischen den Extremen war, zeigt die Regisseurin einen weiteren Film über einen Vertreter der DDR-Literaturszene, der inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdienstes war.

Die Kunst- und Kulturszene im damaligen Ostberlin war von Spitzeln durchsetzt, das wusste jeder, nur wer es dann wirklich war, kam dann meistens erst später, nach Sichtung der Unterlagen der Staatssicherheit, heraus. Anderson war ein „Manager“ der Literatur unter den Dissidenten, eine charismatische Figur.

Annekatrin Hendel gibt mit ihren Filmen – ein dritter zu diesem Thema wird folgen – den direkten Anstoß, um über Verrat und dessen Folgen nachzudenken. Eine spannende Dokumentation, die Reibungen und Widersprüche zu der Person Anderson herauszuarbeiten versteht!

Noch im Xenon bis zum 15.10. jeweils 18 Uhr, im Babylon Mitte Montag 18:15 Uhr, Di/Mi 18:30 Uhr, Krokodil Mo/Di 20 Uhr, Mi 19 Uhr, Tilsiter Lichtspiele (OmenglU) tgl. 21:30 Uhr

Die DVD „Vaterlandsverräter“ ist im Handel über die Edition Salzgeber www.salzgeber.de erhältlich.

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