Berlin ab 50…

… und jünger

Haben sie noch Lust auf Weihnachtsfeiern?

WeihnachtenIst doch immer das gleiche, ein bisschen zusammensitzen, Weihnachtslieder hören und Kekse und Stollen essen. Das war’s.
Aber bei unserer letzten Weihnachtsfeier im vorigen Jahr im Seniorenclub in der Nehringstraße war es mal ganz anders.

Haben sie schon mal Weihnachten mit einer Gruppe gefeiert, in der jeder 2. aus einem anderen Heimatland kam? Bei 30 Gästen kamen wir auf 15 verschiedene Nationen. Das ist eine absolute Bereicherung, die sich schon bei den mitgebrachten Speisen für das Buffet bemerkbar macht. Ungeahnte landestypische Köstlichkeiten wurden da präsentiert: koreanisches Sushi, tunesisches Tajine, spanische Tortilla, italienischer Spaghettisalat, Fingerfood und Süßes. Gemeinsames Essen bringt überall auf der Welt die Menschen zusammen.

Und dann folgten Programmpunkte, die man nicht so ohne weiteres findet. Ein echter Opernsänger aus Miami stimmte sein Publikum mit einem halb deutsch, halb englisch gesungenen Stille Nacht, heilige Nacht ein. Die Ergriffenheit löste sich aber schnell als danach getanzt wurde.
Ein Frauenchor zeigte uns, was sie das ganze Jahr über an spanischen Liedern aller Art gelernt hatten. Und schließlich kündigte arabische Musik den Besuch des Weihnachtsmannes an. Er hatte einen weiten Weg aus dem Orient, genauer gesagt Tunesien und alle haben ihn neugierig erwartet, denn er brachte ja die Geschenke mit.

Es war ein gelungener Abend, bunt und vielfältig, so wie die Menschen, die daran teilgenommen haben. Die Messlatte für die nächste Weihnachtsfeier hängt hoch…

HaKa

Ein Kommentar

  1. Das mit den „15 verschiedenen Nationen“ gefällt mir besonders. Wo wir leben, im abgelegenen Australien, fällt Weihnachten so wie so anders aus als in Berlin. Unsere Familie besteht darauf sich mit und bei uns, den Großeltern, zum Heiligabend zu treffen. Dann ist die Bude voll. Von „Stille Nacht Heilige Nacht“ ist nichts zu spüren. Es herrscht mehr Partystimmung. Wir „Alten“ wären mehr für die Besinnung. Und doch ist es schön die Familie beisammen zu haben. Wäre es nicht Weihnachten, dann würden würden wir nicht alle zur gleichen Zeit zusammen kommen. In diesem Jahr fahren wir dann am ersten Feiertag nach Melbourne um den Sohn und den Rest der Familie zu sehen. Weihnachten heißt hier Hitze und Buschbrände. Die Strände sind voller Menschen die Abkühlung im Meer suchen und finden.

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