Berlin ab 50…

… und jünger

Und noch ein Tipp: JENSEITS VON MITTE

Kunsthaus Dahlem

Kunsthaus Dahlem

Was haben die Achim-Freyer-Stiftung, das Alliierten Museum und Mutter Fourage gemein, was verbindet das Kunsthaus Dahlem, die Petrus Kirche und Schloss Glienecke?  Es ist der 14. Juni 2015.

An diesem Tag präsentieren die genannten und noch weiter 9 Einrichtungen in Steglitz-Zehlendorf von 11 bis 19 Uhr den interessierten Besuchern ihre Häuser und zeigen selbstbewusst Kunst „jenseits von Mitte“.

im Botanischen Garten

im Botanischen Garten

Bereits zum zweiten Mal wird dieser „Kulturtag im Süden“ durchgeführt –  das Programmangebot (bei vielen ist der Eintritt frei) geht von Führungen, Konzerten über Workshops  und Entdeckertouren für Kinder. Es ist für jedes Interesse und jeden Geschmack –  und jedes Alter –  etwas dabei.

Alle notwendigen Infos und das detaillierte Programm erfahren Sie unter http://www.kultur-steglitz-zehlendorf.de/kulturtag_2015.html

Viel Vergnügen und bleiben Sie neugierig!

go

Fotos (c) mw

 

5 Kommentare

  1. A.L.

    Kunsthaus Dahlem: Hinter diesem neutralen Namen verbirgt sich ein groß angedachtes Vorhaben der Nazizeit. Gebaut wurde es 1939 als eines der geplanten „Staatsateliers“, wie sich Albert Speer ausgedacht hatte. Bei diesem einen blieb es. Und der erste Bewohner war Arno Breker. der Lieblingsbildhauer des Regimes. Es ist, wie Sie sehen werden, ein Monumentalbau, der nach dem Krieg unterschiedlich genutzt wurde. Unter anderem als Künstlerateliers und in einem davon schuf Emilio Vedova ein „Absurdes Berliner Tagebuch das jetzt in der Berlinerischen Galerie zu sehen ist.
    Nach dem Mauerfall zog Arno Heiliger ein, ein Schüler Brekers, der bis zu seinem Tod dort blieb. Es war die Heiliger-Stiftung, die das Haus zu einem Heiliger-Museum machen wollte.
    Wie daraus das Kunsthaus Dahlem entstand und welche Idee dahinter steckt – das will ich nicht auch noch verraten. Schauen Sie es sich an. Und das geht nicht nur am 14.6.!
    Wie sagt „go“? Bleiben Sie neugierig. In dem Fall, dank der wechselvollen Geschichte lohnt es sich doppelt. Denn natürlich stellen sich Fragen angesichts dieser Geschichte!
    A.L.

  2. PB

    Bernhard Heiliger (nicht Arno) hat viele Skulpturen im Berliner Stadtbild hinterlassen. So auf dem Kurfürstendamm in Höhe der Schaubühne und am Kammermusiksaal. Am bekanntesten: „Die Flamme“ am Ernst-Reuter-Platz auf leider inzwischen etwas verwahrlostem Plateau. Besonders eindrucksvoll ist „Der große Phoenix“ im Lichthof des ZDF Unter den Linden.
    PB

    • A.L.

      Die Korrektur ist richtig – da ist in meinem Kopf eine kleine Fehlschaltung passiert.
      A.L.

  3. mw

    Arno Breker vermietete den Ostteil des Ateliergebäudes zusammen mit der
    Hausmeisterwohnung im Februar 1949 an den Bildhauer Bernhard Heiliger, der dort bis zu seinem Tod 1995 lebte und arbeitete. B.H. zog also nicht erst nach dem Mauerfall ein! mw

    • A.L.

      Ebenfalls eine notwendige Richtigstellung. Danke.
      A.L.

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