Berlin ab 50…

… und jünger

Ich bin ein „offener Garten“….

„Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, werde ich wieder Gärtner – und das nächste Mal auch noch. Denn für ein einziges Leben ist dieser Beruf zu groß“ sagte der berühmte Staudengärtner Karl Foerster.
Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, werde ich Gärtner, denn ich bin großer Garten- und Blumenfreund. Allerdings ein Spätberufener. Daher also erst im nächsten Leben  – nach dem Vorbild Karl Foersters.

Mindestens einmal im Jahr besuche ich daher auch private Gärten, die an der Initiative „offene Gärten“ teilnehmen – das sind in Berlin, Potsdam und Umgebung in diesem Jahr 121, die alle mit viele Liebe und Zeit gehegt und gepflegt werden. Mich interessiert die Vielfalt der Gartengestaltung, die manchmal auf wenigen qm Platz hat, und weil ich neugierig bin, was sich hinter manchmal unscheinbaren Häuserfronten im hinteren Teil des Garten alles verbirgt.

Neben dem Frühjahr ist der Herbst meine Lieblingszeit. Die Palette der Farben ist so groß wie sonst zu keiner Zeit – von gelb bis weinrot, von hellgrün bis braun, von hellblau bis dunkellila. Und so machte ich mich am 3.Oktober, einem strahlenden Spätsommertag, auf nach Potsdam, wo ich mir drei besondere Gärten ausgesucht hatte – und an diesem Besuch möchte ich Sie teilnehmen lassen.

Unabhängig von der Veranstaltung „Offene Gärten“ können Sie
– das kleine Museum inkl. Garten in der Russischen Kolonie Alexandrowka 12 , das Lutz Andres im Filmbeitrag erwähnt hat, nach Vereinbarung besuchen. Die historisch restaurierten Räume mit ihrer aufwendigen Schablonenmalerei sind neben dem herrlichen Garten sehenswert. Mehr Informationen unter http://www.museen-brandenburg.de/181.98.html

– Täglich ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelkeit ist auch der wunderbare Denkmalsgarten Karl Foerster in Potsdam-Bornim, Am Raubfang 6, geöffnet . Daneben gibt’s es den „Einkaufsgarten“ mit herrlichen Stauden . Mehr Infos unter http://www.foerster-stauden.de/Foerster%20Garten

Karl Foerster muss ein kluger Mann gewesen sein, denn von ihm stammen viele überlegenswerte Aphorisment wie Die Fehler des Tuns sind meist weit bringender als die des Lassens.“ oder Raureif benimmt dem Winter alle Erdenschwere.Raureif ist die Mozartmusik in der Natur.“ Da wirkt doch die kommende kalte Jahreszeit gleich viel freundlicher, der Winter kann kommen.

In diesem Sinne bleiben Sie neugierig!
go

 

 

2 Kommentare

  1. EW

    Liebe Frau go

    wenn ich morgens Ihre „neugierigen“ Berichte lesen darf, hüpft mein Geist in Freude und jubelt in den Tag: Let`s go go….!!!

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