Berlin ab 50…

… und jünger

Eine Bereicherung: Der Park auf dem Gleisdreieck

Mit dem Fahrrad durch den Park auf dem Gleisdreieck … an einem Sonntagnachmittag im April.

Mein 20jähriger Sohn schwärmte mir immer wieder vom Gleisdreieckpark vor. Ich war skeptisch. Bis heute. Jetzt will ich ihn mir endlich einmal selbst anschauen.

Einer der Eingänge ist an der Bülowstraße hinter der Lutherkirche, der  großen Backsteinkirche auf der Mittelinsel. Auf einer Schräge mit leichtem Anstieg gelange ich bequem in den Park. Auf der rechten Seite liegen Kgleisdreieck2lein-gartenkolonien, zur Linken erstreckt sich der Park. Eine große Liegewiese, dicht bevölkert von sonnenhungrigen Menschen. Es ist der erste warme Sonntag und es scheint, als ob der ganze Kiez sich hier versammelt hat. Menschen mit Fahrrädern, Skater, die ihre Hunde ausführen, Eltern mit Kinderwagen, Kinder mit  Rollern, Fußgänger in jeder Altersklasse, alle haben sich auf den Weg gemacht.  Über mir fährt die U-Bahn, im Hintergrund ragt die Skyline vom Potsdamer Platz, ganz weit hinten die Silhouette vom Fernsehturm.

Auf der großen Rasenfläche tummeln sich Menschen aus allen Nationen.  Ein buntes Sprachgemisch liegt über dem Park.  Viele haben Decken mitgebracht,  sitzen oder liegen in kleinen oder größeren Gruppen. Ich sehe Menschen mit Bällen jonglieren, Fußball oder Federgleisdreieckball spielen, Kinder mit Kreide den Weg bemalen.  Immer wieder gibt es Spielareale mit Schaukeln,  kleinen Trampolins, Tischtennis, Skaterbahnen, Klettergerüsten, Basketballkörben oder Rutschen. Auf den Bänken sitzen Menschen in Gesprächen vertieft oder einfach nur die Sonne genießend. Dieser Park strotzt einfach nur vor großstädtischem Leben. Wunderbar. Beim Überholen höre ich, wie ein Vater zu seinem Sohn sagt:“Ach ist das herrlich. Die Menschen sind heute so glücklich.“ Genau, denke ich, genau so ist es.

flottwellAuf der Höhe vom Potsdamer Platz bemerke ich, dass ich schon lange nicht mehr in dieser Gegend war, denn die Flottwellstraße ist mit einer Reihe von Häusern neu bebaut,  ein kleiner, neuer Wohnbezirk ist entstanden. Teilweise haben die Wohnungen einen Blick auf den Park. Nicht die schlechteste Art zu Wohnen.

Kaum zuhause, berichte ich meinem Sohn von diesem kleinen Ausflug und dieses Mal geraten wir beide zusammen ins Schwärmen. Ich mag den Park. Er ist eine wirkliche Bereicherung. Dank einer Internet Recherche weiß ich nun auch,  dass der Park sich noch auf der anderen Seite der Bahngleise weiter Richtung Kreuzberg erstreckt. Wunderbar, so habe ich doch gleich wieder ein neues Ziel.

Ich hoffe, Sie begleiten mich,

Ihre AvS

Fotos (c) AvS

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