Berlin ab 50…

… und jünger

Ein frohes Neues Jahr!

Der Anschlag kurz vor Weihnachten hat uns alle erschreckt, erschüttert und mit Trauer erfüllt. Dennoch ist es gerade jetzt wichtig, sich nicht von der Angst lähmen zu lassen und weiter für eine freie und offene Gesellschaft zu leben. Und so wollen wir Ihnen auch im Neuen Jahr Interessantes und Bekanntes, Neu-Entdecktes und Aufgespießtes, Tipps und Persönliches bieten, um Sie im besten Sinne zu unterhalten, aber auch um Neugier und Mut zu wecken, sich auch mal auf Unbekanntes einzulassen.

Und auch diesfeuerwerkes Jahr werde ich die letzten Minuten des Jahres traditionell mit Kaiserwalzer um Mitternacht zu Ende gehen lassen und mit Feuerwerk ins Neue starten. Mag es ein noch so anstrengendes, verwirrendes, katastrophales Jahr gewesen sein, ich verabschiede es gerne mit beschwingter Musik und begrüße das Neue mit dem Zauber eines schönes Feuerwerks…

Das neue Jahr mit Freuden zu begrüßen ist mir wichtig – denn gottseidank wissen wir alle nicht, was es bringt, was die nächsten 365 Tage auf uns zukommt. Und so versuche ich mit diesem symbolischen Neubeginn die Hoffnung –2013_Rathenow 190 zumindest für einen Tag lang – zu pflegen, ich und wir könnten neu anfangen. Es ist die Hoffnung und der Wunsch, das neue Jahr möge ein Friedlicheres werden, mit weniger Katastrophen, Kriegen und Krisen. Nur die Kraft der Hoffnung bewegt uns weiter, die Resignation und Angst lässt uns stagnieren – und wir sollten unserer Lebensform und unseren Werten treu bleiben.

Am Neujahrsmorgen höre ich mir schon seit vielen Jahren das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker an – mit viel Strauß und viel Walzer – und gehe so fröhlich und beschwingt, mit einem kleinen Kater vom Silvesterabend, in den ersten Tag des Jahres, denn alle Probleme, negativen Chateau de CormatinGefühle und Gedanken kommen von ganz allein – ab 2.Januar.

Auf ein gemeinsames 2017 freuen wir uns und wir wünschen Ihnen ein gesundes, glückliches Neues Jahr und immer einen aufmerksamen Schutzengel an ihrer Seite.

Ihre go

 

Ein Kommentar

  1. P.M.

    Das alte Jahr mit einem Walzer zu beenden und das neue mit einem Feuerwerk – das klingt sehr versöhnlich und „normal“. Und dass die Hoffnung beschworen wird – niemand wird widersprechen und in der Tat: diese Beschwörung bestimmt weltweit jede Rede, die zum Jahresbeginn gehalten wurde. Also muss es wohl Hoffnung sein, die uns hilft.
    Aber reicht das? Das frage ich mich. Muss sich nicht etwas Grundlegendes ändern? Müssen wir nicht zurück zu alten Tugenden? Zu Offenheit, zu einer Haltung, die Widerspruch zulässt. Die in die Zukunft schaut und nicht die alten Zeiten beschwört, in denen angeblich alles besser war. Müssen wir nicht wieder mehr auf die Straße gehen – für Demokratie, für Internationalität. Für ein Europa, das sich nicht wie derzeit abschottet.
    Und das funktioniert nur, wenn wir es nicht bei der Hoffnung und bei Worten belassen. Wir müssen Ziele formulieren und die Wege, sie zu erreichen.
    Klar, wir dürfen uns nicht vom Terror beeindrucken lassen. Nur – wie machen wir das? Wer gibt uns den Mut? Darauf sind Antworten notwendig und die Suche danach kann nicht warten. Nicht einen Tag lang.
    P.M

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