Berlin ab 50…

… und jünger

Isoldes Filmtipp: 67. BERLINALE 2017

Eine  Vorinformation zu den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin, die am Donnerstag, den 9.2. eröffnet werden

Im Wettbewerb und dem Berlinale Special konkurrieren 18 der 24 ausgewählten Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären. 22 der Filme feiern auf dem Festival ihre Weltpremiere.

Jurypräsident wird Paul Verhoeven aus den Niederlanden sein. Zur Jury gehören Dora Bouchouche Fourati, Produzentin aus Tunesien, Olafur Eliasson, Künstler aus Island, Maggie Gyllenhaal, Schauspielerin an den USA, Julia Jentsch, Schauspielerin aus Deutschland und Wang Quan’an, Regisseur uns der Volksrepublik China.

Das 67. Berliner Forum zeigt 43 Filme im Hauptprogramm, davon 29 als Welt- und 10 als internationale Premiere. Besonders Augenmerk legt das diesjährige Programm auf den Formenreichtum des Dokumentarfilms. Dabei sind Beiträge aus Südostasien, Europa, Latein- und Nordamerika, dem Nahen Osten und Afrika. Mit Institutionsporträts, Langzeitbeobachtungen, partizipierenden, narrativen, autobiografischen, politischen und experimentellen Arbeiten ist die Bandbreite auffallend groß. Filme aus Lateinamerika bilden einen regionalen Schwerpunkt. Mit insgesamt sechs Beiträgen aus Brasilien, Peru, Chile, Mexiko und Argentinien zeichnet sich ein weiteres Spektrum filmischer Formen ab.

Panorama als starkes europäisches Autorenkino wird mit drei überraschenden Indie-Filmen aus China und Hongkong/Brasilien mit fünf Filmen vertreten sein. 51 Filme aus 43 Ländern wurden ausgewählt, davon 21 Panorama Dokumente und 30 Spielfilme im Hauptprogramm und Panorama Special.

Vor 40 Jahren rief die Berlinale erstmals ein Filmprogramm für die jüngeren Cineast*innen ins Leben. Von Anfang an wurde dieses Angebot begeistert aufgenommen und folgerichtig durch ein Jugendangebot erweitert. Seit 2007 vereint die Sektion Generation die Wettbewerbe Kplus und 14plus und beteiligt nicht nur junge Menschen am künstlerischen Diskurs des Festivals. 2017 werden insgesamt 62 Lang- und Kurzfilme aus 41 Produktionsländern an den Wettbewerben teilnehmen.

Neben vielen weiteren kleineren Sparten, z.B. die Perspektive Deutsches Kino, gibt es wieder die Möglichkeit des Berlinale Goes Kino, welches aktuelle Themen vor allem aus der Nachbarschaft aufgreift. In Neukölln öffnet das neue Kino Wolf der Berlinale seine Türen. Auch im Eiszeit Kino Wrangelkietz/Kreuzberg sowie im Bundesplatz Kino Wilmersdorf wird der Rote Teppich ausgerollt.

Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6.2. auch im jeweiligen Kiez-Kino erhältlich!

Das komplette Festivalprogramm liegt in allen einschlägigen Kinos sowie in den Potsdamer Platz Arkaden, im Kino International, im Haus der Berliner Festspiele sowie in der Audi City Berlin, Kurfürstendamm 195 spätestens am 6.2. aus.

I.A.

4 Kommentare

  1. Inge

    Ich habe gehofft, wenn ich hier einen Beitrag zur Berlinale finde, etwas weniger Allgemeines zu lesen. Mir fehlt zum Beispiel ein Tipp an Karten zu kommen. Oder welche Filme besonders für „Berlin“ und „ab 50“ empfohlen werden. Alles andere kann ich in jeder Tageszeitung lesen. Inge

  2. I.A.

    Mein Beitrag ist eine Vorinformation und soll somit dem interessierten Leser in der Zusammenfassung einen kleinen ersten Überblick verschaffen – s o – steht das in keiner Tageszeitung! Und über die Standorte, die ich zum Kartenerwerb anführte, gibt es nur noch online die Möglichkeit.
    I.A.

  3. A.L.

    Ein bisschen kann ich den Einwand der Leserin schon verstehen. Vielleicht steht es so nicht in den Tageszeitungen, aber im Internet findet man unter dem Stichwort Berlinale 2017 diese und noch sehr viel differenziertere Informationen. Vor allem findet man mehr Informationen z.B. über die Jury, deren Namen nicht allen so bekannt sein dürften. Und dieses Wissen, wer für was steht, ist sicher für Interessierte nicht unwichtig. Wer urteilt hier eigentlich?
    Der Tagesspiegel hat gestern und bringt auch heute wieder ganz nette Übersichten. Vielleicht sollte man sie zusätzlich lesen.
    Und Geheimtipps für Kartenverkauf – die gibt es inzwischen ganz sicher nicht mehr. Es ist alles ausgeplaudert. Da kann I.A. natürlich auch nicht helfen.
    Was mich in den letzten Jahren gewundert hat: Das Haus der Festspiele, das ja auch Karten verkauft, sieht bzw. sah bislang immer recht „unfrequentiert“ aus. Ich habe es nicht versucht, sondern nur von außen so festgestellt.
    A.L.

  4. I.A.

    Liebe A.L., im Haus der Berliner Festspiele gibt es einen Kartenvorverkauf und da hatte ich jeweils Glück! Wenn man rechtzeitig vor dem gewünschten Film an der Kasse ist, kommt man fast immer ‚rein. Und da das kleine Cafe ins Foyer integriert ist, kann man sich auch hinsetzen, indem man sich entweder mit einem Partner abwechselt oder dem vorherstehend Wartenden Bescheid gibt, dass man wiederkommt.
    I.A.

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