Berlin ab 50…

… und jünger

Ein Geschenke-Tipp für Großeltern, Tanten und alle anderen auch

tiptoiZu Weihnachten war mein Großneffe Karl bei uns – er ist 7 Jahre alt und ein richtiger „Lausbub“!

Er übernachtete mit seiner Mutter bei uns. Früh morgens gegen halb Sieben kam er die Treppen hoch und wollte mit mir etwas spielen. Um halb sieben! Noch nicht img_9324meine Zeit, aber für meinen kleinen Karl werde ich auch um diese frühe Morgenstunde aktiv. Ich holte ein, zwei, drei Bücher und wir gingen damit wieder ins Bett. Nun war aber nicht das richtige Buch dabei. Da kamen wir auf die Idee, das neue Geschenk zu laden: Den Tiptoi Stift. Mit diesem Gerät lagen zwei Bücher für Deutsch und Mathe unterm Weihnachtsbaum. Kaum hatte ich den PC hochgefahren und den Stift geladen – habe ich meinen Großneffen für Stunden nicht mehr gesehen! Er war schwer beschäftigt, Mathe zu lernen!

Kennen Sie Tiptoi ? Es ist ein audiodigitales Lernsystem, das es seit guten 5 Jahren gibt. Eine mit Grafiken und Text bedruckte Oberfläche, also das Buch, stellt den Spielplan dar, in dem Fall also Deutsch und Mathe für die 2.Klasse. Durch Antippen der Grafiken wird im Stift das Abspielen einer Audiodatei gestartet. Er kann Handlungsanweisungen geben, Informationen zu dem gezeigten Bild wiedergeben oder das angetippte Wort in einer Fremdsprache aussprechen. Die Lösungen für gestellte Aufgaben werden dem Stift signalisiert, in dem das zur Lösung gehörende Symbol angetippt wird. Wenn also zum Beispiel eine Rechenaufgabe falsch gelöst ist, gibt das Symbol das Ftiptoi-stift_300dpi_600pxeedback „Das kannst Du noch besser“ oder „Das war ein falscher Weg“ oder….meinen kleinen Karl hat dadurch der Ergeiz gepackt. Er hat überlegt, bis die Lösung richtig war. Ein spielerischer Zugang zu Schulstoff, der motiviert und Spaß macht.

Inzwischen können schon 3-jährige „Einsteiger“ mit „Mein Wörter-Bilderbuch, Unser Zuhause“ oder „Alle meine Tiere“ lernen. Bereits für die 4-jährigen gibt es eine breite Palette an Büchern vom „Lern-Spiel-Abenteuer Merken und Konzentrieren“ oder „Sprichst du Englisch?“ bis hin zur Reihe „Wieso? Weshalb? Warum? “ mit 20 Titeln. Für die Schulkinder gibt es dann „Rechenspass mit Taschengeld“ oder „Lern mit mir!“: Mathe und Deutsch für die ersten beidentiptoi-mathe-2-klasse_300dpi_600px Klassen. Es gibt „Weltraum“ und „Star Wars“ oder auch „Wissen Ägypten“ und „Wissen Musik“ – also ein Programm von großer Vielfalt. Leider gibt es bis jetzt zumindest die Wissensvermittlung nur für die bis 7-jährigen. Schade eigentlich, denn ich bin sicher, dass auf diese Art und Weise auch Mathe mit anspruchsvollerem Niveau Spaß machen könnte.

Wäre das nicht eigentlich auch etwas für uns Senioren? Neugier bereitet Lebensfreude – oder meinen Sie nicht? Schenken Sie doch einmal eines dieser Tiptoi-Bücher Ihren Enkeln und gehen Sie zusammen mit ihnen auf die Reise durch die Welt des Wissens. Es macht Freude und ich bin sicher, man kann immer noch etwas dazu lernen.

In diesem Sinne „Bleiben Sie neugierig“!

go

Fotos (c) go, Ravensburger

2 Kommentare

  1. Didi

    Ich kann mich nur wiederholen: Soooo muß Technik. Aber auch: das kann, das darf, das sollte auch Tech Nik. Die alte Schiefertafel und der Rohrstock sind out !!
    didi

  2. Die Begeisterung für den TipToi-Lese- und Lernstift möchte ich ergänzen: Es gibt ja immer zwei konkurrierende Systeme wie z.B. den E-Book-Reader Kindle von Amazon und den tolino von diversen Verlagen. So ist es auch mit den Lese- und Lernstiften. TipToi wird von Ravensburg herausgegeben und ist nur mit deren Büchern einsetzbar, was mich als Nutzer begrenzt. Der Tolino-Stift erlaubt es mir, z.B. auch E-Books aus den staatlichen Büchereien auszuleihen und zu lesen und E-Books von verschiedenen Verlagen zu erwerben. Die TipToi-Bücher konzentrieren sich auf die Altersgruppe bis ca. 8 Jahre, während Bücher für den Ting-Stift z.B. auch für Erwachsene als Kosmos-Tier- und Pflanzenführer mit Hörbeispielen der Vögel erhältlich sind. Ich habe mit beiden Stiften gearbeitet, habe aber viel gegen vorgefertigte „Muss“-Bestimmungen, deshalb preferiere ich den Ting-Stift als offenes System. Hörstifte können z.B., auch in der Altenpflege für das Hören von Vogelstimmen eingesetzt werden.
    Mein Tipp: Probieren Sie beide aus in den Stadtbüchereien und entscheiden Sie dann.

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