Berlin ab 50…

… und jünger

Die Adonisröschen blühen!

Ein Ausflugsziel zu Ostern

Die Blüte der Adonisröschen hat Ende März begonnen. Die goldgelb blühenden, unter  Naturschutz stehenden Steppenpflanzen sind an der Oder in Lebus, Podelzig und Mallnow zu bewundern. Die Hauptblütezeit ist Mitte April. Die Blühzeiten an den einzelnen Standorten sind jedoch etwas unterschiedlich, je nach Sonnenlage. Das Amt Lebus informierte bereits am März über Orte und Anfahrten:  http://www.amt-lebus.de/news/index.php?rubrik=1&news=383268&typ=1

Wer die Adonisröschen-Gebiete in Lebus erwandern will, fährt auf der B 112 südlich von Lebus bis zur Abfahrt Unterkrug und dort bis zum ausgeschilderten Parkplatz. Von dort aus führt der Adonisröschen-Themenpfad zu den Oderbergen, wo die Blumen stehen. Der Rundweg, dauert etwa 1,5 Stunden. Bei guter Kondition kann man – soweit die alte Oder Niedrigwasser hat- über die Wiesen bis nach Lebus wandern. In Lebus gibt es zwei Gasstätten und ein Eiscafé. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit Bahn und Bus anzureisen. So hält  die Regionalbahn  RB 60 zwischen Frankfurt/Oder und Eberswalde in der Blütezeit extra im Bahnhof Schönfließ. Ein anderer Vorschlag führt von Berlin mit dem RE 1 bis Frankfurt, dann geht es weiter mit dem Bus Linie 968 oder 969 bis Haltestelle Lebus-Siedlung. Die Wege sind gut ausgeschildert („Natura Trail“).

Auch gibt es nach dem Besuch der wegen ihren Steppenrasenvegetation auch „Pontische Hänge “ genannten Oderhänge in Mallnow die Möglichkeit, im Mallnower Haustiergarten Ziegen, Ponys, Esel und viel Geflügel zu besuchen. Auch ein Osterhase soll  sich dort aufhalten. Die Naturscheune im Hautiergarten bietet viele Informationen zum Oderbruch, zu Flora und Fauna.

Die Adonisröschen (Adonis vernalis) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse und stammen ursprünglich aus westasiatischen Steppengebieten. Ihr Vorkommen im Oderbruch ist der Eiszeit zu verdanken Die  Pflanze wurde früher als Heilmittel genutzt. Wegen ihres Gehalts an herzwirksamen Glykosiden (wie im Fingerhut) wird sie nicht mehr verwendet, lediglich in der Homöopathie spielt sie in großen Verdünnungen (Potenzen) noch  eine gewisse Rolle. Namensgeber der Pflanze ist Adonis, der Liebhaber von Aphrodite, der von einem Eber getötet und von Aphrodite  in eine blutrote Blüte verwandelt wurde. Nun, hier ist sie gelb, aber es gibt auch rotblühende Arten in Westasien.

Ein Ausflug, der sich lohnt.

Meint mw

Fotos (c) R.S.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: