Meine Museum-Tipps

Bücher Sonder Verkauf

1. und 2. Dezember 2018

…im Kulturforum, Matthäikirchplatz, am 1. Adventswochende, 1. und 2. Dezember, von 11 – 17 Uhr:  Es werden Einzel- und Mängelexemplare sowie absolute Restbestände von Büchern, Katalogen, Merchandising, Postkarten und Plakaten angeboten, die bis zu 50%,  70% oder 80% reduziert sind. Vielleicht finden Sie hier Interessantes – als Weihnachtsgeschenk oder  für Sie selbst.

____________________________

Modeschmuck von Chanel bis Dior

bis 27. Januar 2019

Bijoux! Bijoux! ist eine feine, kleine Ausstellung im Kunstgewerbemuseum. Modeschmuck von Chanel bis Dior, von den späten 20erJahren bis in die jüngste Ggenwart, ist noch bis zum 27. Januar 2019 zu betrachten. Es sind fast 500 Stücke von insgesamt 29 Künstlern, die über zwei Etagen verteilt drapiert  sind.  Im Kostümtrakt sind  in mehreren Vitrinen Schmuckstücke von Jakob Bengel bis Yves Saint Laurent ausgestellt. Diors gesamte Palette von 1955 bis 2007 findet sich in Raum III,  wohin Sie kurz vor Ende des Rundgangs  – lediglich ein paar dezente Pfeile weisen den Weg – einen Stock tiefer gebeten werden. An der Kasse bekommen Sie ein kleinen Leitfaden an die Hand, der genau beschreibt, vom wem welches Stück zu welcher Zeit mit welchen Material geschaffen wurde. Es ist wie eine kleine Zeitreise durch die Welt der schmückenden Accessoires, die jedenfalls bei mir viele Erinnerungen ausgelöst hat.

Pelzclip, unsigned, USA 1940er Jahre

Luxus-Modeschmuck, ein Widerspruch in sich?  Nur bedingt,  denn alle Ausstellungsstücke sind von hoher handwerklicher und künstlerischer Qualität, auch wenn die Materialien nicht Diamanten und pures Gold sind.  Wenn Sie sich den Spaß erlauben, bei jedem Stück zu schätzen, wann es entstanden ist, werden Sie sehen, es lässt sich nicht immer einordnen. Auch wenn es, je näher wir der Gegenwart kommen, viele Wiedererkennungsstücke gibt. Mehr Infos unter https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/bijoux-bijoux-modeschmuck-von-chanel-bis-dior.html

Collier von William de Lillo, USA 1968/69

_________________________

Wenn Sie Schmuck interessiert: Im Bröhan-Museum ist seit  14.11.2018  die Ausstellung Simply Danish. Silberschmuck des 20. Jahrhunderts (bis 03.03.2019) zu sehen.  Die Schau präsentiert mit etwa 170 Silberschmuck-Arbeiten die Sammlung des Berliner Ehepaars Marion und Jörg Schwandt.

___________________________

Das temporäre Pergamonmuseums

seit 17. November 2018

Am 17. November war es dann soweit: Die Eröffnung des lang ersehnten temporären Ausstellungsbau „Pergamonmuseum. Das Panorama“.

Direkt gegenüber dem Bodemuseum, mit Blick auf das im Umbau befindlich Pergamonmuseum, ist nun diese einzigartige Ausstellung „Pergamon. Meisterwerke der antiken Metropole und 360° Panorama von Yadegar Asisi“ – so der der zwar treffende, aber doch schwerfällige Titel –  zu finden.  Vorbei an überlebensgroßen Statuen kommt man zu dem beeindruckenden Panorama von Yadegar Asisi, das 129 n.Chr. die antiken Stadt während der Dionysien zeigt, den Festspielen zu Ehren des Gottes Dionysos. Das 30 m hohe Rundgemälde ist in seiner Detailfreude faszinierend. Während man dieses 360° Bild betrachtet, und immer wieder Geschichten aus dem Leben verschiedener gesellschaftlicher Gruppen von Pergamon entdeckt, wird es Nacht, dann Morgen und wieder Tag. Die Geräusche und die Musik bringen den Zuschauer in eine andere Welt, es ist wie ein Fenster in die Antike. Das Alltagsleben in der kleinasiatischen Stadt wird auf faszinierende Weise lebendig und nachempfindbar. Auf dem Weg zum und weg vom Panorama geht der Besucher an ästhetisch wie handwerklich beeindruckenden pergamenischen Skulpturen vorbei, wird zum Telephosfries geführt, der durch Lichtinstallation das reale Tageslicht und seine Veränderung im Laufe eines Tages fast „lebendig“ erscheint. Unterstützt wird diese Reise zurück in die Antike durch eine Videoprojektion, die ein digitales Modell des Pergamonaltar in der Landschaft verortet. Der Blick weitet sich und wir umkreisen den Altar mal aus der Vogelperspektive, mal in Schrittgeschwindigkeit.

Y.Asisis Panorama „Pergamonaltar“/ Detail

Haben Sie sich auch gefragt, ob die antiken Statuen wirklich weiß waren? Sie kennen die Antwort?! Nein, sie waren es nicht, sondern sehr oft kunstvoll bemalt. Asisi und sein Team zeigen uns die Polychromie exemplarisch als Lichtinstallation an einer Statue.

Lichtinstallation

Vor dem Eingang zum Panorama

Zeus in Gold

Kurz: Wissenschaft trifft Fantasie und Pergamon wird eindrucksvoll nacherlebbar. Die Bildwirkung des Panoramas und die es umgebenden antiken Skulturen fügen sich zu einem einzigartigen und zukunftsweisenden Gesamtkonzept, das dem Publikum einen lebendigen Eindruck dieser hellenistischen Metropole vermittelt.

Erkennen Sie ihn? Der Künstler selbst… Detail aus dem Panoroma

Mehr Infos unter https://www.asisi.de/panorama/pergamon/ und https://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/pergamonmuseum-das-panorama/besuch-planen/preise-tickets.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s