Happy Valentine!

Valentinstag ist der Tag der Liebe und – der Blumen.

Die Rose ist das Symbol für Liebe und Sinnenfreude

Die Feierlichkeiten, Traditionen und Bräuche zum Valentinstag entwickelten sich seit dem 19. Jahrhundert in England.  Im Jahre 1797 brachte ein britischer Verleger das Werk The Young Man’s Valentine Writer heraus, das viele Verse für junge Liebhaber enthielt, die nicht selbst dichten konnten. Im Jahr 1868 entwarf der britische Schokoladenhersteller Cadbury dekorierte Pralinenschachteln in Form eines Herzens zum Valentinstag.  In Großbritannien wird bis heute viel Geld für Valentinsgeschenke ausgegeben.  Von dort verbreitetet  sich der Valentinstag in der englischsprachigen Welt und wird aufgrund zielstrebiger Marketingerfolge heute selbst in einigen ostasiatischen Ländern wie China und Südkorea gefeiert. Englische Auswanderer nahmen Brauchtum zum Valentinstag mit in die Vereinigten Staaten, und durch US-Soldaten kamen sie nach dem Zweiten Weltkrieg nach Westdeutschland. Im Jahre 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“.  Durch die verstärkt einsetzende Werbung  der Floristik- und der Süßwarenindustrie hat er inzwischen Einzug in unseren „Gedenktags-Kalender“ gefunden . Auch in Deutschland sind Blumen nach wie vor die häufigsten Geschenke am Valentinstag. Allein zum Valentinstag 2018 transportierte die Lufthansa Cargo 800 Tonnen roter Rosen nach Deutschland.    

Vor diesem 14.Februar  ist die Schnittblumen-Auswahl ein wenig monoton. Tulpen, Tulpen, Tulpen. Und vereinzelt  Rosen. „Selbst schuld“  sagt mein Blumenexperte vom Wochenmarkt.

Wir haben den Weihnachtsstern (zugegeben weniger Schnittblume) als Advents-Vorweihnachtliche Pflanze festgelegt. Folglich gibt es sie auch nur vor Weihnachten. Weil wir diese Pflanze zur reinen Weihnachts-Winter-Blume  vermarktet haben, ist sie auch nach den Feiertagen unverkäuflich, wie mir mein Blumenverkäufer  vom Wochenmarkt erzählte. Es ist umso merkwürdiger, weil diese Pflanze Wärme und wenig Wasser braucht.  Ähnlich geht es der Amaryllis, deren Ursprung in Südafrika und Südamerika liegt. Verkauft werden Sie vor allem zur Advents- und Weihnachtszeit.  Im Januar ist sie bereits ein Auslaufmodell. Ende des Monats gibt es sie gar nicht mehr. Da beherrscht nun die Tulpe das Marktgeschehen.

Diese „Wintertulpen“  halten kaum ein paar Tage in der Vase . Zu Ostern werden wir dann Pfingstrosen kaufen können und danach kommt gleich die Sonnenblume …

 

 

 

 

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