Welcome to Berlin!

Was für eine freundliche Aufforderung – mit Seltenheitswert, der wir gerne nachkommen

Auch wenn über die Ausstellung MANTEGNA + BELLINI  (Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin und der National Gallery, London, in Kooperation mit dem British Museum) viel geschrieben wurde und sicher noch wird, hier ein paar persönliche Tipps

Gemäldegalerie, MANTEGNA + BELLINI

Natürlich ist es besonders angenehm, morgens, wenn noch wenige Besucher vor Ort sind,  durch die Ausstellung zu schlendern – wie meistens bei wichtigen Sonderausstellungen.  Vermutlich wird gegen Ende der Ausstellung, Ende Juni 2019, der Andrang am Größten sein.  Wenn Sie jetzt die Gelegenheit haben, planen Sie einen Besuch ein ,  wenn es Ihnen möglichst ist,  am besten unter der Woche, und nehmen sich viel Zeit, vor allem fürs Detail.  Es gibt unendlich viel zu entdecken. Rund 100 Werke der beiden Maler der italienischen Renaissance, die auch famililär verbunden waren,  werden erstmals vergleichend ausgestellt.

Besonders angenehm habe ich empfunden, dass das Konzept der Kuratoren zuläßt, an mehreren Aus-/Eingängen die Sonderausstellung zu verlassen und in die Dauerausstellung abzuschweifen. So ist es möglich kurz mal einen Vergleich mit anderen Renaissance- Künstlern vorzunehmen und wieder zurück zu Bellini und Mantegna zu gehen. Ein besonderer Genuß.

 

Übergänge von der Sonderausstellung in die Dauerausstellung und umgekehrt

Dass „der Doge Leonardo Loredan“ nach Berlin kam, scheint ein kleines Wunder zu sein. Denn eigentlich bleibt er immer vor Ort in London. Da kann man doch nur sagen „Welcome to Berlin“!

Bildnis des Dogen Leonorde Loredan  von Giovanni Bellini, 1501/2

Bildnis des Dogen Leonorde Loredan, Detail

Was für ein Gesicht!  Gönnen Sie sich den Vergleich mit Albrecht Dürers Porträt des Jacob Muffel,  der deutlich macht, warum Dürer als der Meister der nördlichen Renaissance gilt.

Jacob Muffel von Albrecht Dürer, 1526

Machen Sie sich auf den Weg –  für eine spannende Entdeckungsreise. Es ist wirkliche eine besonders gelungene Ausstellung, wie man sie so oft nicht wiederfinden wird.

Ein Gedanke zu “Welcome to Berlin!

  1. Die Fotos sind sehr einstimmend und machen deutlich, dass es wirklich darauf ankommt, hinzuschauen.
    Bleibt zu hoffen, dass man eine Zeitspanne erwischt, die das Betrachten in Ruhe zulässt. Die geführten Gruppen sind gerade bei Sonderausstellung manchmal ein Hinderniss.
    I.B.

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