Berlin ab 50…

… und jünger

Kategorie-Archive: Mein Berlin

KÖNIG OTTO in Neukölln

Es scheint tatsächlich noch ein kleiner Geheimtipp zu sein – das KAFENION im Rollbergviertel Nachdem die Kindlbrauerei 2005 ihren Standort an der Werbellinstrasse in Neukölln stilllegte,  beherbergte das denkmalgeschützte Gebäude einmal im Jahr eine Kunstmesse. Seit Oktober letzten Jahres gibt es nun das  „KINDL – das Zentrum für zeitgenössische Kunst„.  Das deutsch-schweizerische Ehepaar Burkhard Varnholt …

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Das neue Verhältnis zum Tod

Begräbniskultur in Deutschland – das  19. Jahrhundert Anfang des 19. Jahrhundert begann mit der bürgerlichen Emanzipation  – in Folge der französischen Revolution – der Übergang von der Feudal- zur Bürgergesellschaft.  Demokratiebewegung und die darauffolgende Restauration wurden in der Kunst und Literatur von der  Romantik begleitet. Kunstvoll gestaltete  Andenken an die Verstorbenen wurden modern: Haarlocken wurden …

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Fritz Kühn – eine bemerkenswerte kleine Sonderausstellung

Fritz Kühn im Kunsthaus Dahlem Die Sonderausstellung „Bildnerisches Werden. Skulptur und Fotografie Fritz Kühns 1945-1967“ wird noch bis zum 18.Juni  innerhalb des aktuellen Präsentation des Kunsthaus Dahlem auf der Atelier-Empore gezeigt. Zu sehen ist leider nur eine wirklich  sehr kleine und der Bedeutung Fritz Kühns für Berlin nicht annähernd gerecht werdende Präsentation. Aus Anlass seines …

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Über den Bäumen…

Baum & Zeit Er ist nicht ganz neu, aber ich habe ihn erst vor einigen Tagen entdeckt und möchte Ihnen, weil ich ganz begeistert von meiner Entdeckung bin, den Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten vorstellen. Am 11. September 2015 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Frauen-Lungenheilstätte  der erste 320 Meter lange Baumkronenpfad in Brandenburg eröffnet. Auf der Höhe …

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„Die gemordete Stadt“

„Die gemordete Stadt“ Wolf Jobst Siedlers (1926- 2013) Standardwerk zu den Sünden der Stadtplanung  aus dem Jahr 1964 ist als Überschrift hier nur exemplarisch für eine fehlgeleitete Berliner Baupolitik, die aktuell am Beispiel der Beschädigung der Friedrichswerder´schen Kirche in Mitte zu besichtigen ist. Die zwischen 1824 und 1831 nach den Plänen Schinkels gebaute Kirche gilt …

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Eine Apotheke und viele Geschichten

Nun bin auch ich in einem Alter, in welchem der Besuch einer Apotheke zum Alltag gehört. Obwohl Internet-affin, ziehe ich doch den Besuch der Apotheke meines Vertrauens im Kiez mit kleiner Konversation über „dies und das“ der anonymen Bestellung vor, so, wie ich es auch bei „meiner“ Buchhandlung halte. Ich bin noch in einer Zeit …

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Alchemie – die Suche nach dem Weltgeheimnis

Meine Begeisterung über die selten zu sehenden, wirklich  hochwertigen Exponate, die die   Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Getty Research Institute, Los Angeles in der Ausstellung „ Alchemie. Die große Kunst“ zeigen,  sei fairerweise an den Anfang des Berichts gestellt. Und dann muss ich sogleich Kritik üben: Für alle Leser „über 50“ ist …

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In Sicht: 100 Jahre Groß-Berlin

In Sicht: 100 Jahre Groß-Berlin Unter diesem Motto stand eine Tagung des Deutschen Werkbundes in Vorbereitung des 100-jährigen Jubiläums der Bildung der Einheitsgemeinde (Groß-)Berlin am  15. und 16. März im Ludwig Erhard Haus in der Fasanenstraße.  Der Blick führte nicht nur zurück zum  Gründungsbeschluss von  Groß-Berlins am 27. April 1920 durch die Preußische Landesversammlung, sondern …

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“Nekropole Berlin – Neukölln 1945”

Wie schon berichtet, bin ich eifriger Friedhofs-Flaneur  und kenne auch die   Neuköllner Friedhofs-landschaft mit ihren 16 Friedhöfen, ohne alle besucht zu haben. Es gibt allein hier ca.  15.000 einzelne Kriegsgräber und zwei Sammelgräber mit Toten des Krieges sowie Opfern der NS-Gewaltherrschaft. In ganz Berlin gibt es übrigens Einzelgräber und Massengräber, in denen 136.000 Tote des …

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Barockes Kleinod mitten in der Tristess

Osterspaziergang zum Nicolaihaus in Mitte Kennen Sie die Brüderstraße  in Mitte? Sie ist nach den hier einmal ansässigen Dominikaner Mönchen benannt. Zwischen  der Sperlingsgasse,  hinter dem ehemaligen Staatsratsgebäude und heutiger Managerhochschule ESMT, und der Scharrenstraße an dem als Platz nicht erkennbaren Petriplatz (Ausgrabungen derzeit) und damit an der vielbefahrenen Getraudenstraße gelegen. Durch Plattenbauten aus der DDR-Zeit …

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